Suchmaschinen
Geschichte der Suchmaschinen
Die Entwicklung von Suchmaschinen fing früh an und ist eng mit der Entwicklung des Internets sowie dem Dienst World Wide Web verknüpft. Das World Wide Web ist allerdings, wie oft vermutet, nicht mit dem Internet gleichzusetzen. Es ist vielmehr eine weltweite Verknüpfung von Hypertextdokumenten. Das schweizerische Kernforschungsinstitut CERN arbeitete bereits im Jahr 1989 daran Dokumente elektronisch miteinander zu verknüpfen, um den Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern zu verbessern. Dazu wurde ein System entwickelt, mit dem diese Idee verwirklicht werden konnte - das WWW war geschaffen. Innerhalb kürzester Zeit stieg die Anzahl der sogenannten Hypertexte so rasch an, dass der Überblick verloren ging. Der Bedarf an Hilfsmitteln, die solche Hypertexte durchsuchen wurde stetig größer.
Erweiterte Suchmöglichkeiten
Im Jahr 1993 entstand mit dem "World Wide Web Crawler" der erste Suchroboter, auch als Robot oder Crawler bezeichnet, für das World Wide Web. Die Verbreitung dieser Suchmaschinen löste die bisherigen Verzeichnisdienste, in denen durch eine manuelle Zuordnung das WWW katalogisiert wurde, ab. Mitte der 1990er Jahre wurden überwiegend im universitären Umfeld weitere Suchmaschinen entwickelt. Dazu gehörte auch der Webcrawler RBSE Spider der Universität von Washington. Er war in der Lage Suchergebnisse zu bewerten und die Ergebnisse nach dieser Bewertung zu sortieren. Bald darauf entstanden weitere verbesserte Suchtechnologien, wie z.B. Lycos der Carnegie Mellon University. Neben der Relevanzbewertung wurde auch das sogenannte "word proximity", die Nähe verschiedener Suchwörter zueinander, berücksichtigt. Die neuartigen Suchmaschinen sammelten Daten aus dem Web mit Hilfe von Crawlern und analysierten und bewerteten diese, um sie in einem Index den Benutzern verfügbar zu machen.
Verbesserte Suchtechnologie
1998 wurde eine weitere Suchmaschine gegründet, die zwar das gleiche Prinzip wie ihre Vorgänger verfolgte, jedoch deutlich bessere Ergebnisse erzielte. Die bisherigen Suchmaschinen bestimmten die Relevanz von Dokumenten nach den darin auffindbaren Suchwörtern. Die neue Suchmaschine Google integrierte zusätzlich noch ein sogenanntes Page Rank, nach dem die Relevanz eines gefundenen Dokumentes von den Verweisen auf dieses Dokument abhängt. Umso mehr Seiten auf eine Seite verweisen, desto höher wird sie bewertet bzw. desto populärer ist sie. Mit anderen Worten wird also davon ausgegangen, dass eine Webseite qualitativ bessere Inhalte hat, je mehr Links auf sie verweisen.





