Weiterentwicklung
Das "Paket-Switching" war eine weitere bedeutende Entwicklung. Eine Datei wird in kleine Pakete zerlegt und diese werden auf unterschiedlichen Wegen zum Empfänger geschickt. Nach dem Eintreffen der einzelnen Pakete werden diese vom Zentralrechner wieder zusammengesetzt. Kommt eines der Pakete nicht an, so wird nicht die gesamte Datei nochmals versendet sondern nur das Paket. Die Datenübertragung wird somit beschleunigt.
Vorläufer des Internets
Das erste große Computernetzwerk zwischen vier US-amerikanischen Universitäten entstand im Jahre 1969 und trug den Namen ARPANET. Die Besonderheit an diesem Netzwerk lag zu der damaligen Zeit darin, dass die Rechner verschiedenste Betriebssysteme hatten und von unterschiedlichen Herstellern stammten. Um dieses Problem zu umgehen, wurde ein Minicomputer an die Rechner angeschlossen, dessen einheitliches Programm die Datenübermittlung übernahm.
Nach dem ARPANET entstand das ALOHANET, das wichtige Forschungseinrichtungen auf Hawaii miteinander verband. 1972 wurden beide Netzwerke zusammengeschlossen. Um zwischen zwei verschiedenartigen Netzwerken eine reibungslose Kommunikation zu ermöglichen, müssen ein einheitliches Datenformat sowie eine einheitliche Methode zur Verbindungsherstellung gewährleistet sein. Daraufhin entwickelten Vinton Cerf und Bob Kahn das Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) mit dem es möglich wurde unterschiedliche Netze zusammenarbeiten zu lassen. 1983 wurde es zum Standard im ARPANET.
Beginn des Internetzeitalters
Im Laufe der nächsten Jahre entstanden weitere Netze und 1990 wurde das ARPANET durch das NSFNET abgelöst. Was dann folgte war eine langsame Öffnung des Netzes, so dass immer mehr Menschen in unterschiedlichen Ländern Zugang zum NSFNET erhielten. Das Internet wurde durch die Einführung von Hyperlinks sowie einfach zu bedienenden Browsern revolutioniert und somit massentauglich gemacht. 1





